Mittwoch, 20. August 2014

Was dich heimbringt



Zieh mit den rauschenden Winden
wage
und vertrau, wenn der Tag beginnt
zugleich
hält sich die Nacht bereit:
so wach in ihrem Wider

Tauch in die wilden Wasser
frei
sie erzählen der Welt
und dir
von der Tiefe, dem Wogen und Fließen:
im Auf und Ab anschmiegsam sein
 
Frag nach den tanzenden Träumen
in dir
Wegweiser, ein Verlangen
das dich heimbringt
denn du weißt:
alles längst
       lass es leben
 

      





















© Gedicht von Vilwarin 2008

Kommentare:

  1. Sehr schön liebe Vilwarin,

    ich möchte dir auf diesem Wege auch ein wenig Poesie zukommen lassen. Diese Worte habe ich vor einigen Jahren im Internet gelesen, der Urheber möge mir verzeihen, dass ich ihn nicht benennen kann, jedoch weiß ich seinen Namen nicht:
    "Und einst, als wir noch Kinder waren
    in einer anderen Zeit, in einem anderen Leben…
    als wir mit den Wölfen heulten
    und die Nacht uns beschützte
    und der Tag, die Sonne uns anlachte
    zu dieser Zeit waren wir bereit,
    das Wissen zu teilen,
    unsere Liebe weiter zu geben
    und mit den Schmetterlingen zu tanzen."

    Drum lass uns tanzen, singen und Feiern! VlG Jacqueline

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    1. Danke dir, diese Zeilen sind wunderschön !
      Sie erinnern mich mit dem beschworenen Einklang mit der Natur, gerade auch mit den Wölfen, an die innere "Wilde Frau", die ich dabei bin, wieder aufzuwecken. Lese ja "Die Wolfsfrau" von Clarissa Pinkola Estés und habe, als ich darum bat, faszinierende Träume dazu geträumt.
      Ja: Wenn wir uns wieder mit den Elementen verbinden, bekommen wir Zugang zu einem wichtigen inneren Wissen, zu Liebe und Leichtigkeit. Das Gedicht transportiert das sehr lebendig und poetisch... Bald auch hier ein wenig mehr von der "wilden Kraft"...
      Bis zum nächsten Tanz, Gesang - zur nächsten Feier ! :-) und alles Liebe
      Vilwarin

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